"Die Gärten im Wandel" Panorama Lehmputze
Machen Sie bitte eine virtuelle Tour in die "Gärten im Wandel" und "EXPO Park Süd".
Klicken Sie, halten Sie und verschieben Sie die Maus, um eine Ansicht von 360° zu
erhalten. Klicken Sie auf einen der 'Hot Spots', um zu einem anderen Standort zu
gehen. Sie können hot spots entdecken, indem Sie oben auf der 'Hot spots'-taste
klicken (

).
Preisgewinner bei der Weltausstellung EXPO 2000:
Architekt
Kamel Louafi, Berlin.
Putzarbeiten: Lehmputze, Tadelakt und Mosaike. Total 6500 m2 Wandoberfläche. Ausführung Leembouw Nederland in Zusammenarbeit mit Justin van Duurling, Lukas Hahneman, Mathijs Gomperts, Sebastian Bien en Jorgo Schade,
SMB Seelze, Aloys Burrichter,
Norbert Poll, Sarah Wagner, Joris Brouwer unter der Leitung von Armin Ardi.
Parc Agricole, Hannover (DLD).
www.expo2000.degärten im wandel „leitidee ist der garten im wandel von zeiten und elementen: mit einfachen, aber eindrucksvollen mitteln wird dieser grundsatz im großen wie im kleinen konsequent und sympathisch vertreten. die verknüpfung mit der weiteren und engeren umgebung entspricht den übergeordneten großräumigen planungszielen und liefert an wichtigen übergängen durch verdichtung die nötigen merkpunkte zwischen innen und außen. zentrales thema für das konzept des sensibel gestalteten grünfingers ist die metamorphose eines gartens von der plaza in die landschaft hinein: von intensiv zu extensiv, von dunkel zu hell, von ´tief unten´ nach ´hoch oben´, von laut bis leise reichen die eingesetzten mittel, die z.b. überrraschungen, aus- und einblicke sowie wechselnde raumerlebnisse dem besucher vielfältig anbieten. er wird wie selbstverständlich durch diesen raum geführt und für die gegensätze und widersprüche zwischen mensch, natur und technik sensibilisiert. in der nacht übernimmt ein feinsinnig erdachtes lichtkonzept im gesamtraum die aufgabe, die besucher zu führen und die erlebnisvielfalt zu erhöhen.“ .... auszug aus der preisgerichtsbeurteilung, 19.04.1996
das imaginäre artikulieren. anders als beispielsweise in der hochbauarchitektur oder in der fotografie erlauben uns die meisten elemente im repertoire unserer arbeit aufgrund ihrer substanz, ihres wachstums, ihrer farbe, dichte etc. räume, orte zu gestalten, die sich permananent verändern.habitus, farben, die vier jahreszeiten - all dies gibt uns die chance, auch bei einer reduzierten gestaltung vielfältig zu sein. die unbestimmtheit der grenze (´l ´indécision de frontiere´), der schatten, die strenge der geometrie, die inszenierung der leere, der gegensatz des künstlichen und des natürlichen lassen uns die möglichkeit, die sehnsucht, das imaginäre zu artikulieren/ zu komponieren. die gestaltung entsteht wie die leinwand eines malers in mehreren schritten und aus mehreren schichten. die erste schicht sind die bezüge, die geometrie, die funktionalen anforderungen. sie werden aufgenommen, instrumentalisiert, ausgedehnt und verteilt und bilden die ersten konturen. die erste schicht wird von der zweiten überlagert und verschmilzt mit dieser: dem terrain, der topographie, der unsichtbaren und sichtbaren geschichte, dem relief. im prozeß der gestaltung zeigen sich die ersten silhouetten. das bild wird besetzt, die interpretation nimmt formen an, ´die absichten besetzen das terrain´. schließlich entsteht so aus mehreren schichten das bild, das im bewußtsein irgendwie verhaftet ist. die absichten werden sichtbar, das ´imaginäre´ wird artikuliert.
Panorama Photography: © Egon Hanfstingl