gärten im wandel „leitidee ist der garten im wandel von zeiten und elementen: mit einfachen, aber eindrucksvollen mitteln wird dieser grundsatz im großen wie im kleinen konsequent und sympathisch vertreten. die verknüpfung mit der weiteren und engeren umgebung entspricht den übergeordneten großräumigen planungszielen und liefert an wichtigen übergängen durch verdichtung die nötigen merkpunkte zwischen innen und außen. zentrales thema für das konzept des sensibel gestalteten grünfingers ist die metamorphose eines gartens von der plaza in die landschaft hinein: von intensiv zu extensiv, von dunkel zu hell, von ´tief unten´ nach ´hoch oben´, von laut bis leise reichen die eingesetzten mittel, die z.b. überrraschungen, aus- und einblicke sowie wechselnde raumerlebnisse dem besucher vielfältig anbieten. er wird wie selbstverständlich durch diesen raum geführt und für die gegensätze und widersprüche zwischen mensch, natur und technik sensibilisiert. in der nacht übernimmt ein feinsinnig erdachtes lichtkonzept im gesamtraum die aufgabe, die besucher zu führen und die erlebnisvielfalt zu erhöhen.“ .... auszug aus der preisgerichtsbeurteilung, 19.04.1996